Kosmos Exit Game: Die Känguru-Eskapaden
Klappentext
- Neues von „EXIT – Das Spiel“: Ein Abenteuer in der Welt der Känguru-Bestseller von Marc-Uwe Kling
- Das Escape-Room-Spiel für zu Hause: Mit Rätseln auf dem Level „Fortgeschrittene“
- Optional begleitend zum Spiel: Die kostenlose KOSMOS Erklär-App. Mit gesprochener Einführung von Marc-Uwe Kling, Tutorial ohne Regeln zu lesen und soundunterstützendem Timer. Spiel kann auch ohne App gespielt werden
- Tolles Partyspiel und perfektes Geburtstagsgeschenk für alle Känguru-Fans
- Spiel für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren. Für 1–4 SpielerInnen
- Da die Materialien für die außergewöhnlichen Rätsel verändert werden, nur einmal spielbar
- Autoren: Marc-Uwe Kling, Inka und Markus Brand
- Verlag: Kosmos Verlag
- Produktlink: https://amzn.to/4jLbk0z*
- UVP: 14,99 Euro
Bewertung
⭐⭐⭐⭐
Bewertung: 4 von 5.EXIT – Das Spiel: Die Känguru-Eskapaden von Kosmos, ein Lizenz-Exit, fällt auf mit viel Känguru-Witz, zeigt bei den Rätseln jedoch deutliche Schwankungen. Clevere Ideen wechseln sich ab mit Momenten, in denen Du Dich fragst, wie Du auf diese Lösung bitte hättest kommen sollen. Du spielst in der Welt der Känguru-Bücher. Ihr tretet als Teil der „Schnuffies“ an und versucht, einen Aufnahmetest fürs „Asoziale Netzwerk“ zu bestehen, während ihr euch durch ein typisches EXIT-Szenario mit Rätselkarten, Textpassagen und Material arbeitet. Die Geschichte enthält viel Text und versucht ständig, witzig zu sein. Fans von Marc-Uwe Kling feiern dies, andere finden es schnell zu viel, besonders weil der Witz nicht nur Nebensache, sondern ständig da ist.
Kosmos Exit Game: Die Känguru-Eskapaden
Die Mechanik folgt dem, was ihr von EXIT kennt: Ihr kombiniert Hinweise aus Heft, Karten und Materialien, entschlüsselt Codes mit der Decodierscheibe und schaltet nacheinander neue Kartenketten frei, bis die Geschichte endet. Stark fällt auf, wie passend die Lizenz eingebaut wurde: Überall erscheinen Anspielungen, Running Gags und typische Känguru-Sprüche. Die kostenlose App verstärkt das mit Original-Vertonung, in der Marc-Uwe Kling und das Känguru das Abenteuer kommentieren. Das schafft eine besondere Stimmung, die „Die Känguru-Eskapaden“ klar von anderen Spielen der Reihe unterscheidet. Es wirkt beinahe wie ein interaktives Hörspiel mit Rätseln statt eines klassischen Exit-Spiels.
Problematisch fühlt sich aber irgendwie an, wie ungleich die Rätsel sind: Manche Aufgaben nutzen das Material kreativ, wirken neu und belohnend ungewöhnliches Denken. Wie man es an der EXIT Reihe liebt. Andere Rätsel sind so kompliziert, dass selbst erfahrene Exit-Gruppen und auch viele Online-Bewertungen von frustrierenden Aha-Momenten erzählen. Die offizielle Lösung befriedigt nicht wirklich, obwohl sie erklärt wurde.
Der offiziell angegebene Schwierigkeitsgrad „Fortgeschrittene“ passt insofern. Bestimmte Denksprünge sprechen eher erfahrene Spielgruppen an. Die Sprunghaftigkeit zwischen Rätseln, die Du gut nachvollziehen kannst und solchen, die Du kaum ableiten kannst, stört aber gerade Rätselpuristen sehr.
Mein Fazit
Wenn Du EXIT-Spiele besonders für ihre klaren, logisch sauberen Rätsel schätzt, erlebst Du hier eher eine Känguru-Show mit angehängter Rätselsammlung als ein stimmiges Puzzle-Erlebnis. Känguru-Fans nehmen dafür bereitwillig ein paar wirklich doofe Rätsel in Kauf, um die Stimmung und den Lizenzbonus zu genießen.
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„EXIT – Die Känguru-Eskapaden“ fühlt sich weniger wie ein klassisches Rätselspiel und mehr wie ein überdrehtes Känguru-Hörspiel mit Denksport-Beilage an: atmosphärisch stark, aber mit einigen Rätseln, die eher ratlos machen als zufriedenstellen.

