Ich bin nicht eure Feelgood-Managerin

Klappentext

Weiblich, freundlich, ausgebrannt? Das Buch für alle Frauen zwischen Emotional Load, People Pleasing, Daughtering und Mankeeping

Frauen regulieren Gefühle – vor allem die anderer Menschen. Egal ob sie Tränen trocknen und Verständnis zeigen, Gespräche lenken und Monologe über sich ergehen lassen, für schöne Stimmung sorgen oder schwierige Verwandtschaftsverhältnisse moderieren: Für das »gute Gefühl« ist in der Regel die weibliche Seite zuständig. Doch das weit verbreitete Auslagern des Gefühlsmanagements an Frauen kostet enorme Kraft und führt zu großer Erschöpfung. Mit ihrem neuen Buch holt Mental-Load-Expertin und Erfolgsautorin Laura Fröhlich die Leserinnen aus der Feelgood-Falle und wirbt dafür, souverän Grenzen zu setzen, falsche Erwartungen zu entlarven und den Nettigkeits-Autopiloten endlich auszuschalten. Sie zeigt, wie Frauen abgeben, was ihnen aufgebürdet wurde, und stattdessen klar zu sich und ihrem Nein stehen. Dieses Buch macht Mut zur emotionalen Lücke – und lässt die Verantwortung dort, wo sie hingehört!

  • Viele Aha-Momente und leicht umsetzbare Strategien
  • Sehr viele Frauen befinden sich in der Feelgood-Falle
  • Emotional Load erschöpft genauso stark wie Mental Load
  • Autorin: Laura Fröhlich
  • Verlag: Kösel Verlag (25. Februar 2026)
  • ISBN: 978-3466312412*
  • Preis: 18,- Euro

Bewertung

Bewertung: 5 von 5.

„Ich bin nicht eure Feelgood-Managerin!“ von Laura Fröhlich ist ein kluges, direktes und sehr alltagsnahes Buch über emotionale Arbeit, Mental Load und die oft unsichtbaren Erwartungen, die vor allem an Frauen gestellt werden. Fröhlich zeigt, wie schnell Frauen in die Rolle derjenigen rutschen, die zuhören, vermitteln, trösten, organisieren und für gute Stimmung sorgen sollen – im Job, in der Familie und im Freundeskreis. Genau darin liegt die Stärke des Buches: Es macht sichtbar, was viele längst fühlen, aber selten so klar benennen können.

Besonders überzeugend ist, dass Fröhlich nicht nur beschreibt, sondern auch die Mechanismen dahinter erklärt. Sie zeigt, wie tief die Erwartung verankert ist, dass Frauen freundlich, verständnisvoll und verfügbar sein sollen, und wie daraus auf Dauer Erschöpfung, Frust und ein permanentes Gefühl des Funktionierens entstehen. Das Buch bleibt dabei praxisnah: Statt bloßer Kritik liefert es Denkanstöße, alternative Glaubenssätze und konkrete Impulse, wie man Grenzen setzt, Erwartungen hinterfragt und Verantwortung bewusst abgibt.

Ich bin nicht eure Feelgood-Managerin

Der Ton ist klar, ermutigend und an manchen Stellen sehr entlastend, weil er nicht den Eindruck vermittelt, mit einem schnellen „einfach nein sagen“ sei alles gelöst. Stattdessen geht es um einen Prozess: eigene Muster erkennen, das schlechte Gewissen aushalten und nach und nach lernen, nicht mehr automatisch für die Gefühle anderer zuständig zu sein. Gerade Leserinnen, die sich im Alltag oft für Harmonie, Stimmung und emotionale Arbeit verantwortlich fühlen, dürften sich hier sehr wiedererkennen.

Fazit

Ein wichtiges, verständlich geschriebenes Buch über mentale und emotionale Überlastung, das Frauen darin bestärkt, sich aus der dauernden Feelgood-Rolle zu lösen und eigene Grenzen ernster zu nehmen.


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